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Psychotherapie

Psychotherapie ist ein wissenschaftlich fundiertes Heilverfahren

Thomas Laggner
Personzentrierter Coach

Psychotherapie ist ein eigenständiges Heilverfahren im Gesundheitsbereich für die Behandlung von psychischen, psychosozialen oder auch psychosomatisch bedingten Verhaltensstörungen und Leidenszuständen.

Sie geht davon aus, dass Körper und Seele eine Einheit sind. Krankheiten, Symptome oder Leidenszustände sind demnach entweder Ursache oder Ausdruck von seelischem Ungleichgewicht.

Ich bin Personzentrierter Psychotherapeut. Die Personzentrierte Psychotherapie wurde vom amerikanischen Psychologen und Psychotherapeuten Carl R. Rogers (1902–1987) in Abgrenzung zu direktiven und interpretativen Vorgangsweisen in Beratung und Psychotherapie entwickelt. Ihr liegt die Überzeugung zugrunde, dass der Mensch über ein ihm innewohnendes Potenzial zur Persönlichkeitsentwicklung und konstruktiven Gestaltung seines Lebens verfügt, welches sich in Begegnung von Person zu Person entfalten kann.

Dies ist in der therapeutischen Beziehung unter der Voraussetzung möglich, dass Psychotherapeutinnen/Psychotherapeuten in weitgehender Übereinstimmung mit ihrem eigenen Erleben stehen und ihre Wertschätzung für die Klientin/den Klienten nicht an Bedingungen geknüpft ist. Klientinnen/Klienten erleben fortwährend eine respektvolle und einfühlende Zuwendung zu ihren eigenen Problemen und Gefühlen. In dieser Atmosphäre der Sicherheit können sie angstfrei und offen ihre Probleme besprechen und intensiv ihre Erfahrungen klären. So werden seelische Belastungen, Ängste und Probleme vermindert, Symptome abgebaut; schrittweise entwickelt sich Selbstachtung und ein positives Selbstbild.

Durch die Aktivierung der eigenen inneren Ressourcen und Energien wird es möglich, sich in Richtung größerer Reife zu entwickeln, für ihre/seine im Leben auftretenden Probleme angemessene und befriedigende Lösungen zu schaffen sowie ihr/sein Leben aktiv nach den eigenen Bedürfnissen und Werten zu gestalten.

Medium der Therapie ist das Gespräch und andere (körperliche, spielerische, kreative) Ausdrucks- und Kommunikationsmöglichkeiten. Sie wird in Form von Einzeltherapie für Erwachsene und Kinder sowie als Paar-, Familien- und Gruppentherapie durchgeführt.

Überblick über die Höhe der Zuschüsse bei den diversen Krankenkassen

Bei Vorliegen einer krankheitswertigen Störung (Diagnose nach ICD 10) haben PatientInnen die Möglichkeit, Kassenleistung für Psychotherapie in Anspruch zu nehmen. Die Krankenkassen erstatten in diesen Fällen einen Teil der Kosten der Psychotherapie-Sitzungen.

In einigen Bundesländern kann auch vollfinanzierte Psychotherapie in Anspruch genommen werden. Vollfinanzierte Psychotherapie ist jedoch stark kontingentiert und steht daher nur unter bestimmten Bedingungen zur Verfügung. Informationen dazu erhalten Sie beim jeweiligen Landesverband für Psychotherapie.

Bereits im Rahmen des Erstgesprächs informieren PsychotherapeutInnen über die notwendigen Schritte für die Kassenrefundierung.

Kostenzuschuss durch die Krankenversicherung

Wenn Sie die Psychotherapie bei niedergelassenen PsychotherapeutInnen durchführen, die nicht in ein Finanzierungsmodell eingebunden sind, haben Sie die Möglichkeit, einen Antrag auf Kostenzuschuss durch die Krankenversicherung zu stellen. Wird dieser genehmigt, erstatten Ihnen die Kassen einen Teil des an die Psychotherapeutin bzw. den Psychotherapeuten bezahlten Honorars zurück. Diese Finanzierungsform trifft auf den Großteil der Psychotherapien zu.

Die Krankenkassen leisten allerdings nur dann einen Zuschuss, wenn eine sogenannte krankheitswertige Störung vorliegt, da die Sozialversicherung nur Krankenbehandlung finanzieren darf.

Um einen Zuschuss zu erhalten, benötigen Sie eine Bestätigung darüber, dass Sie sich spätestens vor der zweiten Psychotherapiesitzung einer ärztlichen Untersuchung unterzogen haben. Diese Untersuchung dient dazu, eventuelle körperliche Erkrankungen abzuklären, die die seelische Problematik vielleicht (mit-)bedingen. Die Untersuchung kann von einem praktischen Arzt durchgeführt werden, für die Bestätigung gibt es ein Formular. Die Untersuchung bezieht sich nur darauf, ob körperliche Erkrankungen vorliegen, nicht aber darauf, ob eine Psychotherapie notwendig oder zweckmäßig ist. Es ist keine Überweisung des Arztes zur Psychotherapeutin bzw. zum Psychotherapeuten erforderlich.

Für einen Kostenzuschuss zu den ersten 10 Psychotherapiesitzungen genügt es, neben dieser ärztlichen Bestätigung die Honorarnote der Psychotherapeutin bzw. des Psychotherapeuten bei der zuständigen Krankenkasse einzureichen. Für einen Kostenzuschuss ab der elften Psychotherapiesitzung muss ein „Antrag auf Kostenzuschuss wegen Inanspruchnahme einer(s) freiberuflich niedergelassenen Psychotherapeutin(en)“ gestellt werden, auf dem von der Psychotherapeutin bzw. vom Psychotherapeuten einige Fragen beantwortet werden. Dieser Antrag soll vor der vierten Psychotherapiestunde eingereicht werden, um den Zuschuss ohne Lücke weiterbeziehen zu können.

Die Krankenkasse prüft den Antrag und kann dann den Kostenzuschuss für maximal 50 weitere Psychotherapiesitzungen bewilligen. Wenn die Psychotherapie länger dauert, muss vor Ablauf dieser Zahl ein neuer Antrag gestellt werden.

Zuschüsse pro Psychotherapie-Einzelsitzung:

ÖGK (vormals GKK)

€ 28,00

BVAEB (vormals BVA- und VAEB-Versicherte)

€ 40,00

SVS (vormals SVA- und SVB-Versicherte)

€ 40,00

Grundvoraussetzungen für die Kostenübernahme

Grundvoraussetzung dafür, dass die Österreichische Gesundheitskasse die Kosten für eine psychotherapeutische Behandlung übernehmen kann, ist eine ärztliche Bestätigung. Diese muss der Psychotherapeutin/dem Psychotherapeuten zu Beginn der Behandlung vorgelegt werden. Diese Bestätigung kann von einer Vertragsärztin/einem Vertragsarzt oder einer Wahlärztin/einem Wahlarzt ausgestellt werden.

Die Kostenerstattung wird auf das Konto der oder des Versicherten überwiesen. Angehörige erhalten den Kostenersatz nur in Ausnahmefällen auf das eigene Konto. Die Restkosten können Sie bei der Arbeitnehmerveranlagung (Lohnsteuerausgleich) angeben. Unter bestimmten Voraussetzungen wirken sich die Restkosten steuermindernd aus. Nähere Auskünfte dazu erfragen Sie bitte bei Ihrem zuständigen Finanzamt.

Eine Psychotherapie kann unter anderem bei folgenden Problemen sinnvoll sein:

- Ängste, die die Lebensqualität einschränken

- belastende Zwangsgedanken und Zwangshandlungen

- Depressionen

- Süchte

- somatopsychische und chronische Erkrankungen

- psychosomatische Erkrankungen (Krankheiten, die mit ungelösten und belastenden
psychischen Problemen zusammenhängen)

- funktionelle Störungen (häufig wiederkehrende körperliche Beschwerden, die keine
organische Ursache haben)

- belastende Lebenssituationen und Lebenskrisen

- Probleme und Krisen in der Partnerschaft und in der Familie

Verschwiegenheitspflicht

PsychotherapeutInnen unterliegen einer gesetzlich verankerten absoluten Verschwiegenheitspflicht. Diese Verschwiegenheitspflicht dient dem Schutz der für das Gelingen der Psychotherapie unabdingbaren Vertrauensbeziehung zwischen Klient*in und Psychotherapeut*in (§ 15 PthG).

Kosten einer Psychotherapie:

Eine Stunde (60 Minuten) Psychotherapie kostet bei mir 90,00 - mit der Honorarnote und dem Zahlungsnachweis können Sie die ersten 10 Stunden bei Ihrer jeweiligen Gesundheits-/Krankenkassa einreichen und erhalten den Zuschuss auf Ihr Bankkonto überwiesen.

In den ersten Stunden erfolgt eine genaue Anamnese und es wird eine Diagnose gemäß ICD 10 erstellt. Mit dieser Diagnose konsultieren Sie ihre/n Hausarzt/Hausärztin um eventuell auch sonstige Ursachen ihres Leidensdrucks abzuklären. Dies ist für die weitere Bewilligung eines Kostenzuschusses erforderlich.

Selbstverständlich können Sie auch anonym bleiben und auf den Kostenzuschuss verzichten.

Psychotherapie ist Persönlichkeitsentwicklung

Die Dauer einer Psychotherapie und in welchem Intervall Sie zu den Sitzungen kommen bestimmen Sie in jedem Fall selbst. In der Anfangsphase einer beginnenden Psychotherapie kann das von einer Stunde pro Woche bis hin zu häufigeren Kontakten unterschiedlich sein. In einigen Fällen kann eine Kurzzeit-Therapie bereits spürbare Ergebnisse bringen, manchmal kann eine therapeutische Beziehung auch mehrere Monate oder länger andauern. Wichtig ist mir, dass Sie sich bei mir gut aufgehoben und wohl fühlen und wir eine tragfähige und angstfreie Beziehung aufbauen, in der es Ihnen möglich ist zu wachsen und zu genesen.

Therapieplätze und Wartezeit

Ich versuche Erst-Termine immer so rasch wie möglich zu vergeben, oft innerhalb von ein- bis zwei Wochen. Ersttermine biete ich grundsätzlich kostenlos an und sie dauern zwischen 20 - 30 Minuten. Im Anschluss daran erfolgt meistens gleich darauf die erste Stunde und die Vereinbarung weiterer Termine, wenn die "Chemie" stimmt. In jedem Fall entscheiden sowohl Sie als Kunde, als auch ich als Therapeut ob es eine gemeinsame Zusammenarbeit auf vertrauensvoller Basis gibt oder

Zweck einer Psychotherapie ist:

seelisches Leid zu heilen oder zu lindern

in Lebenskrisen zu helfen

gestörte Verhaltensweisen und Einstellungen zu ändern

die persönliche Entwicklung und Gesundheit zu fördern

Die selbständige Ausübung der Psychotherapie besteht in der eigenverantwortlichen Ausführung der genannten Tätigkeiten, unabhängig davon, ob diese freiberuflich oder im Rahmen eins Arbeitsverhältnisses ausgeübt wurden.

Absageregelung

Aufgrund langfristiger Planungen und Terminvergaben ist die Absage einer Therapiestunde mind. 48 Stunden vorher bekannt zu geben, ansonsten kommt es zur vollen Verrechnung der Stunde. Ausnahmen sind körperliche Erkrankungen oder Infektionskrankheiten, die innerhalb der Absagefrist auftreten.

Online-Psychotherapie

"Alle psychotherapeutischen Behandlungen, die notwendigerweise via Internet oder Telefon nach den Regeln durchgeführt werden, die für die Standard-Psychotherapie in den Praxen gültig sind, werden in gleicher Form honoriert, als wenn diese Therapien in den Praxen durchgeführt worden wären.

Diese Zusage gilt für die Zeit der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie und stellt natürlich für die Zeit danach kein Präjudiz dar."

Dies gilt bei:

ÖGK (Österreichische Gesundheitskasse)

BVAEB (Versicherungsanstalt Öffentlich Bediensteter, Eisenbahnen und Bergbau)

SVS (Sozialversicherungsanstalt der Selbständigen)

KFA (Krankenfürsorgeanstalt der Bediensteten der Stadt Wien)

KFG (Kranken- und Unfallfürsorge für oö. Gemeinden) bietet inzwischen diese Möglichkeit an.

Einsatz von Onlinediensten während der Coronaviruskrise

Basis der Nutzung von Onlinediensten in der Psychotherapie ist die Internetrichtlinie des Gesundheitsministeriums (PDF).

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